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Rhetorischer Überlebenskampf
in Akt[en]

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life is a tale told by an idiot

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so we'd both be free

Es ist immernoch ein auf und ab. Aber die Tiefen sind seltener. Die Hochs überwiegen mit dir, was ich immernoch unglaublich finde.

 

Ich würde es dir manchmal gerne erklären können, dich an der Hand nehmen und in die Vergangenheit mitnehmen können. Würde es dir gerne zeigen können, wie früher mein Chaos aussah, damit es irgendwie verständlich wird, was für eine unglaubliche Erfahrung das Zusammensein mit dir für mich heute ist - zumindest im vergleich zu  "früher".

Vielleicht bin ich nur "erwachsen" geworden letztendlich, oder das Meditieren hilft, oder es ist deine unglaubliche Gelassenheit - oder es ist alles zusammen. Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wie ich die Erfahrung in Worte fassen kann, damit es für irgend jemanden nachvollziehbar wird. Und das finde ich, gelinde gesagt, schade... Ich finde es schade, dass ich dir nicht sagen, zeigen, verständlich machen kann, wie dankbar ich dir für all das bin. Nicht unterwürfig-dankbar, sondern eher so ein "Wow, irre. Alter Falter, meine Güte, das ist... Wow. Danke." 

Es ist nicht "normal", ich bin immer noch nicht "frei" - aber ich erlebe freie Momente.  Und das ist einfach irre. Phasenweise erleben, wie das Leben auch schmecken kann, jenseits von Chaos und Kämpfen.

Manchmal habe ich Angst, diese Momente zu sehr zu genießen; Angst, dass dann der "Abstieg" ins Chaos um so schmerzhafter wird. Das Leben ist nie rosig, Chaos wird es für mich immer geben. Und was ich nicht habe, kann ich auch nicht verlieren und damit keinen Verlust spüren. Aber nun ist da etwas greifbar, zumindest ansatzweise erkennbar: Gelassene, einfache Momente in einer Dimension, wie sie für mich bislang nicht greifbar war. Herrgott, ich kann deine Berührungen und Küsse g e n i e ß e n , ohne (sic!) danach ein schlechtes Gewissen zu haben und mich ob des Ekels vor mir selbst in der Luft zerreißen zu wollen!  Früher war körperliche Nähe immer (egal, ob mehr oder weniger) mit Selbsthass verbunden. Und nun erfahre ich diese Freuden ohne jeglichen destruktiven Impuls.

 

Das ist

 

WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH

 

Alter Falter!

 

...danke.

 

Vielleicht, irgendwann. Bis dahin ist es auch egal. Was einmal war, ist nicht mehr; und was einmal sein wird, ist noch nicht. Was mir bleibt, ist der Moment, die Gegenwart. Die kann ich immer wieder gestalten, hier liegen Möglichkeiten. Und ich habe nicht vor, sie ungenutzt zu lassen - egal, wie schwer und schmerzhaft es manchmal auch ist. 

3.12.14 21:18

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


1 / Website (3.12.14 21:29)
Glückwunsch zu diesen Fortschritten.


gnothi seauton (5.12.14 18:30)
Danke.

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